Mehr als 800 Jahre Geschichte

Die Geschichte von Madulain begann um das Jahr 1200. Scrollen Sie sich durch die wichtigsten Ereignisse dieses kleinen Orts im Oberengadin.

Über die Herkunft des Namens „Madulain“ gibt es verschiedene Annahmen:

  • Madulene wird in der Literatur von Metallum abgeleitet und mit dem früheren Eisenerzabbau am Bach Es-cha in Verbindung gebracht.
  • Medio Lacu bedeutet „in der Mitte der Seen“. Dies könnte eine andere Erklärung für den Ursprung des Namens Madulain sein.

2002








Eröffnung des Golfplatzes Zuoz/Madulain

2002

1999

Eröffnung des Öffentlichen Busverkehrsbetriebes Oberengadin mit Integrierung des Schulbusses der Gemeinden La Punt Chamues-ch, Madulain und
S-chanf

1999

1999

Eröffnung des Vereina-Tunnels 19.1 km und Einführung des Halbstundentakts der RhB in Madulain

1999

1999

Eröffnung der ersten Inline-Strecke im Engadin (La Punt – S-chanf mit Anschluss an das Dorf Madulain

1999

1998

Eröffnung des Reka Ferienhauses Chesa Engiadina (ehemals Chesa Raschér, Chesa Sur) mit 16 Ferienwohnungen

1998

1998

Gründung der Golf Zuoz AG

1998

1998

Gründung der Tourismusorganisation Plaiv (TOP Engadin) und der Wirtschaftsorganisation Plaiv (WOP) durch die Gemeiden La Punt Chamues-ch, Madulain, Zuoz und S-chanf

1998

1996

Einbau von Urnengräbern im Friedhof

1996

1996








Bau und Fortsetzung der „neuen“ Alpstrasse ab ca. 1960 m.ü.M. über Zuozer Boden bis zur Alp Es-cha Dadour

1996

1995

Aufhebung der Milchsammelstelle im Gemeindehaus. Die Pipeline liefert im Sommer nach wie vor die Milch von der Alp Es-cha Dadour in den ehemaligen Milchannahmeraum.
Die Milch wird direkt bei den Landwirten abgeholt. Jeder Landwirt kühlt die Milch in einem eigenen Kühlbehälter.
Die Bevölkerung kann die Milch direkt bei den Landwirten beziehen.

1995

1995

Vertrag mit Stiftung Nationalpark: Verzicht auf die Waldnutzungsrechte der Gemeinde im Val Trupchun

1995

1995

Wald / Weide Ausscheidung und Waldbewirtschaftungsplan

1995

1995

Erster Strassenbrunch in Madulain des „Kulinarium“ 5 vor dem Restaurant Colani mit den Spitzenköchen G. Stöhr, L. Rosenblatt, P. Graber und E. Hitzberger

1995

1994

Bau des Werkgebäudes anstelle des Nitridgebäudes und des Feuerwehrmagazins

1994

1990

Waldbauprojekt. Bau der Waldstrasse Sur Chasté

1990

1989

Revision und Ergänzung Gemeinde-Baugesetz und Zonenpläne / Generelle Gestaltungspläne Generelle Erschliessungspläne

1989

1989

Erstes Coppa Colani, Curling-Tournier in Zuoz

1989

1987/1989








Kauf und Ausbau der Chesa Strimer durch die Gemeinde-Architekten Heinrich Bauder und Gianni Secchi

1987/1989

1987

Ausbau und Verbreiterung der neuen Alpstrasse bis ca. 1960 m.ü.M.

1987

1987

Warme heftige Gewitter führen zu Überschwemmungen des Inns und der Ova d’Es-cha; die Gemeindefeuerwehr dämmt die Ova d’Es-cha ein.

1987

1984

Bau der Umfahrungsstrasse, Melioration und Güterzusammenlegung

1984

1981

Neupflästerung und Beleuchtung Via da Baselgia

1981

1981

Gemeinde-Baugesetz und Zonenpläne / Generelle Gestaltungspläne und Generelle Erschliessungspläne von der Gemeindeversammlung beschlossen

1981

1980

Bau des Verbandskanals La Punt – S-chanf

1980

1977-1980

Bau der Abwasserreinigungsanlage Furnatsch, des Abwasserverbandes und des Verbands-Transportkanals Suot Funtauna Merla mit den Gemeinden La Punt Chamues-ch, Madulain, Zuoz und S-chanf

1977-1980

1977

Neubau eines grösseren Wasserreservoirs 1780 m.ü.M.

1977

1976

Eröffnung der Via Segantini auf der linken Talseite auf ca. 1880 m.ü.M. von La Punt bis Zuoz

1976

1974

Gründung des Schulverbandes La Plaiv für die Sekundar- und Realschule der Gemeinden La Punt Chamues-ch, Madulain, Zuoz und S-chanf

1974

1974

Bau des Waldweges Pschaidas 1080m

1974

1973

Ausbau des Gemeindehauses, Baujahr ~ 1700, Architekt Tino Walz

1973

1970

Beginn des Baubooms mit Stockwerkeigentumswohnungen

1970

1968

Erste Gemeindebauordnung von der Gemeindeversammlung beschlossen.

1968

1964

Bau der Hydrantenleitung im Dorf

1964

1961

Letzte Vergrösserung des Nationalparkes mit Val Trupchun, wo unter anderem die Gemeinde Madulain mit der Wald-Abteilung 20 eine Waldsuperficie mit einer Fläche von ca. 41 ha besitzt.
Im Jahre 1995 wurde der Vertrag erneuert: Entschädigung der Eidgenossenschaft an die Gemeinde Fr. 2400.00 pro Jahr

1961

1939

Madulain erhält auf die Landesausstellung in Zürich ein neues Gemeindewappen

1939

1936

Verlegung des Friedhofes auf die Geländeterrasse über der Bahnlinie am Südwestrand des Gemeindeterritoriums ca. 600m vom Dorfrand entfernt, in einen lichten Lärchenwald

1936

1935-1938

Bau der „neuen“ Alpstrasse

1935-1938

1913








Inbetriebnahme der Bahnlinie St. Moritz – Scuol

1913

1911








Bau des Bahnhofes von Madulain, 1991 Fassadenrenovation

1911

1908

Kinder von Madulain besuchen die Schule in Zuoz

1908

1904

Kinder von Madulain besuchen die Schule in La Punt Chamues-ch

1904

1904

Privatschule im Haus Paulin Ratti (unterhalb der RhB-Barriere), die von Schülern aus dem ganzen Engadin besucht wurde

1904

1903








Erstellung des Kraftwerkes Madulain durch die Bündner Kraftwerke Klosters

1903

1874

Flaz und Inn von Punt Muragl bis La Punt eingedämmt. Damit erhöht sich die Überschwemmungsgefahr in Madulain bis S-chanf.

1874

1860

Verlegung (Neubau) der Engadinerstrasse zwischen La Punt – Madulain vom rechten an das linke Innufer

1860

1826

Verpachtung der Alp Prüna an die Familie Orlandi: Pachtdauer bis zum Aussterben des Geschlechts. Pachtzins: 2 Laib Käse. Später Fr. 255.90

1826

1793

Charta geografica von Conradin Colani von La Punt Chamues-ch und Madulain, Parzellenplan

1793

1790

Bau der Chesa Romedi in Madulain

1790

1643

Ältestes, heute erhaltenes Datum an einem Haus in Madulain

1643

1566

Ein grosser Teil der Dorfbevölkerung fiel der Pest zum Opfer. Zuoz erlaubte den Madulainern nicht mehr, ihre Toten auf dem Zuozer Friedhof zu bestatten. Sie mussten auf dem Feld beerdigt werden.

1566

1543

Rechtshandel in S-chanf betreffend der Waldnutzung im Val Scarl und mit Zuoz im Val Chamuera
Bildung der Sondereingetumsform der Waldsuperficies

1543

1543








Madulain löst sich definitiv von der Gemeinde Zuoz

1543

1538-43

Terrtorialteilung im Oberengadin: Die „Cumoen Grand“ wird in die Dorfgemeinden aufgeteilt. Die damals festgelegten Gemeindegrenzen gelten im wesentlichen heute noch, jedoch bleibt Madulain eine Fraktion von Zuoz.

1538-43

1527

Einführung der romanischen Schriftsprache Puter in Zuoz durch Gian Travers, Politiker 1483-1563 „Chianzun da la guerra dal Chasté d‘ Müs“ und 1552 Jachiam Bifrun, Richter, Landammann Übersetzer des neuen Tastamentes (Katechismus) ins Romanische (Puter)

1527

1554

Einführung der Reformation in Madulain

1554

1510

Fertigstellung der spätgothischen Kirche durch Meister Bernhard von Puschlav
Renovationen 1672, 1745-1752, 1923, 1963, 1995

1510

ca. 1420

Zerstörung der Zollburg Guardaval

ca. 1420

1441 und 1454








Erwähnung einer Kirche San Batrumieu (Apostel von Jesus) unterhalb von Madulain

1441 und 1454

1370

Erste Erwähnung einer Kirche in Madulain

1370

1320

Das Oberengadin war in drei Pleivs (Pfarreien) mit je einer Taufkirche eingeteilt:
Zuoz (S-chanf, Madulain, La Punt Chamues-ch)
Samedan (Bever, Samedan, Celerina und Pontresina)
St. Moritz (Silvaplana und Sils)

1320

1237-1251








Bau der Zollburg Guardaval (grosser und kleiner Zoll), Madulain durch den Bischof in Chur, Volkard von Neuburg

1237-1251

ca. 1200

Betrieb von Metallschmelzöfen, Schlacken-Funde an der Ova d’Es-cha

ca. 1200
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