An der vergangenen Gemeindeversammlung zeigte sich die anwesenden Stimmberechtigten äusserst einig: Der Vorstand konnte sämtliche Vorlagen ohne Gegenstimme verabschieden. Neben den regulären Geschäften standen wichtige Informationen zur Ortsplanung, den Energiepreisen und der Umfahrung La Punt im Fokus.
Zur Versammlung konnte der Gemeindepräsident erfreulicherweise 18 der insgesamt 141 Stimmberechtigten begrüssen. Trotz der geringen Beteiligung wurden die anstehenden Geschäfte zügig und im absoluten Konsens abgehandelt.
Nach der ordnungsgemässen Eröffnung und der Wahl der Stimmenzähler, genehmigte die Versammlung das Protokoll vom 4. Februar 2026 diskussionslos.
Auch die Jahresrechnung 2025 inklusive Anhang wurde von den anwesenden Stimmbürgern einstimmig gutgeheissen.
Ebenso einstimmig fiel der Entscheid zur Koordinationsstelle «Frühe Förderung Oberengadin»: Die Leistungsvereinbarung zwischen den Oberengadiner Gemeinden als Auftraggeberinnen und Pro Junior Graubünden (Chur) als Auftragnehmerin wurde ohne Gegenstimme angenommen.
Unter dem Traktandum Varia informierte der Gemeindepräsident über drei wichtige und zukunftsweisende Projekte:
Wärmelieferungsverträge – Kündigung und Neuausrichtung:
Aufgrund der aktuellen Preissituation werden alle bestehenden Wärmelieferungsverträge per Ende April 2027 gekündigt. Ziel ist eine Tarifanpassung, um künftig für alle Abnehmer die gleiche Preissituation zu schaffen. Die Entwürfe für die neuen Verträge inklusive der neuen Preise werden den Betroffenen im Juli 2026 zugestellt.
Revision der Ortsplanung – Mitwirkung erwünscht:
Im Juni/Juli 2026 startet die öffentliche Ausschreibung für die Mitwirkung zur Ortsplanungsrevision. Die Gemeinde hofft hierbei auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung.
Im Herbst 2026 wird dazu eine separate Informationsveranstaltung stattfinden. Der Präsident zeigte sich optimistisch, dass die gesamte Ortsplanungsrevision bis November/Dezember 2026 abgeschlossen werden kann.
Verzögerung bei der Umfahrung La Punt:
Der Baubeginn der Umfahrung La Punt muss um ein Jahr verschoben werden. Grund dafür ist, dass Teile der Tunnelsohle des geplanten Umfahrungstunnels im Grundwasser zu stehen kommen. Dieser geologische Umstand war zwar bereits aus dem Auflageprojekt bekannt, erfordert jedoch eine entsprechende Anpassung des Zeitplans.
Der Gemeindepräsident bedankt sich bei den erschienenen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für das entgegengebrachte Vertrauen und die konstruktive Mitarbeit.
Consiglio comunale Madulain
